Rücken Massage

GANZHEITLICHE GESUNDHEIT

MIT HERZ UND HAND.

 

BEHANDLUNGSKONZEPT

Die Bezeichnung „Wurzelbehandlung“ bringt es auf den Punkt. Das bedeutet allerdings nicht, dass bei mir Zähne behandelt werden, nein, keine Sorge. Viel mehr steht der Begriff dafür, dass man an den Anfang, zur Entstehung, also an die „Wurzel“ des Problems zurückgeht. Dabei ist es mir sehr wichtig, mit Ihnen in einem engen Dialog zu stehen und die Behandlung gemeinsam nach ihren individuellen Bedürfnissen auszurichten. Denn das, was man als Symptome wahrnimmt, ist meist das Ende einer Kette. 

An die Wurzel gehen bedeutet, einen Anfang zu finden. Dieser besteht daraus, festzustellen, wie viel Energie überhaupt zur Verfügung steht. Ohne die nötige Energie und Kraft ist eine Veränderung kaum möglich. Veränderung könnte sein: Weniger bis keine Schmerzen, weniger bis keine Ängste, genug Kraft um den Alltag zu meistern, besserer Umgang mit Stresssituationen, usw. Eine Wurzelbehandlung braucht allerdings ihre Zeit. Doch man wird reich dafür belohnt. In sich stabil zu sein, mit einer guten Regulation ausgestattet, macht das Leben einfacher, schöner, intensiver und vor allem bewusster.

 

THERAPIE ÜBERSICHT

Neben den zwei Hauptschwerpunkten biete ich noch weitere Begleitmethoden

für eine ganzenheitliche Gesundheit an.

 

TRAUMATHERAPIE

Unverarbeitete traumatische Erlebnisse hinterlassen Spuren und können das gegenwärtige und künftige Leben stark beeinträchtigen. Sie liegen tief verborgen, treten indirekt zum Vorschein und sind oft Ursache von Blockaden, Beschwerden und Krankheiten.

 

Symptome:

Angstzustände, Zwangsverhalten, Schlafstörungen, Alpträume, Nervosität, starke Unruhe, Depressionen, Dauerstress, Arbeitssucht, Vermeidungsverhalten, Anpassungsverhalten, Schwierigkeiten bei Abgrenzung (Nein sagen, für sich einstehen, es allen recht machen wollen), schlechte Selbstregulierung (Schwierigkeiten zu entspannen, Umgang mit Gefühlen, Perfektionismus, Angst vorm Erwachsen werden, Wahrnehmung und Erfüllung der eigenen Bedürfnisse), Schuldgefühle, Scham, Gefühl von Leere, Essstörungen, Suchtverhalten, Selbstverletzung, mangelndes Selbstwertgefühl, Schmerzen, Hochsensibilität, Angst vor Nähe, Beziehungsschwierigkeiten, Stress mit Sexualität, chronische Erschöpfung, Born-Out, körperliche Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, verschiedene Herzkreislauferkrankungen

 

Übersetzt bedeutet Trauma im Bezug auf die Psyche „Wunde“. Diese seelische Wunde ist das Resultat einer Reaktion auf ein belastendes Ereignis. Jeder von uns empfindet ein traumatisches Ereignis auf unterschiedliche Weise, von z.B. stark beängstigend bis weniger prägend. Das liegt an der persönlichen Fähigkeit, wie gut man mit Impulsen, Emotionen und Handlungen umgehen kann. Wenn die Verarbeitung einer traumatischen Erfahrung nicht stattfinden kann, so ist dieser Zustand als stetige und gegenwertige Bedrohung im Nervensystem verankert. Unterschieden wird hierbei zwischen einem Entwicklungstrauma und einem Schock- bzw. Monotrauma. Ersteres entsteht meist im Säuglings- und Kindesalter. In diesem Alter werden belastende Ereignisse viel schneller als lebensbedrohlich eingestuft. Man ist noch nicht in der Lage, sich selbst zu schützen, zu versorgen, Gefühle zu regulieren oder sie mit dem nötigen Verstand zu verarbeiten.

Ein Schocktrauma kann z.B. nach einem Autounfall, Stürzen aller Art, Trennung oder Arztbesuch auftreten. Auch eine vielleicht eher harmlose Operation, kann vom Körper als traumatisch empfunden werden, welcher daraufhin Symptome entwickeln kann, welche zunächst nicht dem Ereignis zugeordnet werden können. Oft werden Menschen nur nach ihren Symptomen behandelt, die eigentliche, tiefsitzende Ursache bleibt unbeachtet.

 

Die CRM-Methode („Comprehensive Resource Model“ entwickelt von Lisa Schwarz) ermöglicht eine schonende Verarbeitung von belastenden Themen. Der Fokus liegt bei dieser, neurobiologischen und körperorientierten Methode, im Aufbau größtmöglichster Ressourcen, um die traumatischen Themen

zu bearbeiten. Dazu gehören beispielsweise Atemübungen und der Bindungsaufbau zu sich selbst.

Die verschiedenen Ressourcen dienen als eine Art Auffangnetz, um sich nicht in den aktiven Traumatamuster zu verlieren. So kann eine enorme Tiefe erreicht werden, um das Trauma ohne große Überforderung zu bearbeiten. Die CRM-Merthode erlaubt Ihnen, ohne eine Retraumatisierung, während und zwischen den Sitzungen, mit ihren schmerzhaften Erlebnis in Kontakt zu treten. Sie werden sich der eigenen unbewussten Anteile bewusster, sie entwickeln Verständnis für Störungen und Probleme, sie werden lösungsorientierter denken, ihre eigenen Körpersymptome werden verständlicher und lassen nach, Konflikte und Beziehungen klären sich, sie können sich selbst besser verstehen und sich so selbst fried- und liebevoller entgegen treten. 

 

Der erste Schritt in der Traumatherapie ist eine optimale emotionale Autonomie herzustellen. Dies allein erfordert ca. 6-10 Sitzungen. Die Gesamtdauer der Therapie und die Anzahl der Sitzungen wird individuell festgelegt. In meiner Praxis biete ich diese Methode für Erwachsene an. 

 

SCHMERZTHERAPIE

Unverarbeitete traumatische Erlebnisse hinterlassen Spuren und können das gegenwärtige und künftige Leben stark beeinträchtigen. Sie liegen tief verborgen, treten indirekt zum Vorschein und sind oft Ursache von Blockaden, Beschwerden und Krankheiten.

 

Symptome:

Angstzustände, Zwangsverhalten, Schlafstörungen, Alpträume, Nervosität, starke Unruhe, Depressionen, Dauerstress, Arbeitssucht, Vermeidungsverhalten, Anpassungsverhalten, Schwierigkeiten bei Abgrenzung (Nein sagen, für sich einstehen, es allen recht machen wollen), schlechte Selbstregulierung (Schwierigkeiten zu entspannen, Umgang mit Gefühlen, Perfektionismus, Angst vorm Erwachsen werden, Wahrnehmung und Erfüllung der eigenen Bedürfnisse), Schuldgefühle, Scham, Gefühl von Leere, Essstörungen, Suchtverhalten, Selbstverletzung, mangelndes Selbstwertgefühl, Schmerzen, Hochsensibilität, Angst vor Nähe, Beziehungsschwierigkeiten, Stress mit Sexualität, chronische Erschöpfung, Born-Out, körperliche Erkrankungen (z.B. Bluthochdruck, Diabetes mellitus, verschiedene Herzkreislauferkrankungen

 

Übersetzt bedeutet Trauma im Bezug auf die Psyche „Wunde“. Diese seelische Wunde ist das Resultat einer Reaktion auf ein belastendes Ereignis. Jeder von uns empfindet ein traumatisches Ereignis auf unterschiedliche Weise, von z.B. stark beängstigend bis weniger prägend. Das liegt an der persönlichen Fähigkeit, wie gut man mit Impulsen, Emotionen und Handlungen umgehen kann. Wenn die Verarbeitung einer traumatischen Erfahrung nicht stattfinden kann, so ist dieser Zustand als stetige und gegenwertige Bedrohung im Nervensystem verankert. Unterschieden wird hierbei zwischen einem Entwicklungstrauma und einem Schock- bzw. Monotrauma. Ersteres entsteht meist im Säuglings- und Kindesalter. In diesem Alter werden belastende Ereignisse viel schneller als lebensbedrohlich eingestuft. Man ist noch nicht in der Lage, sich selbst zu schützen, zu versorgen, Gefühle zu regulieren oder sie mit dem nötigen Verstand zu verarbeiten.

Ein Schocktrauma kann z.B. nach einem Autounfall, Stürzen aller Art, Trennung oder Arztbesuch auftreten. Auch eine vielleicht eher harmlose Operation, kann vom Körper als traumatisch empfunden werden, welcher daraufhin Symptome entwickeln kann, welche zunächst nicht dem Ereignis zugeordnet werden können. Oft werden Menschen nur nach ihren Symptomen behandelt, die eigentliche, tiefsitzende Ursache bleibt unbeachtet.

 

Die CRM-Methode („Comprehensive Resource Model“ entwickelt von Lisa Schwarz) ermöglicht eine schonende Verarbeitung von belastenden Themen. Der Fokus liegt bei dieser, neurobiologischen und körperorientierten Methode, im Aufbau größtmöglichster Ressourcen, um die traumatischen Themen

zu bearbeiten. Dazu gehören beispielsweise Atemübungen und der Bindungsaufbau zu sich selbst.

Die verschiedenen Ressourcen dienen als eine Art Auffangnetz, um sich nicht in den aktiven Traumatamuster zu verlieren. So kann eine enorme Tiefe erreicht werden, um das Trauma ohne große Überforderung zu bearbeiten. Die CRM-Merthode erlaubt Ihnen, ohne eine Retraumatisierung, während und zwischen den Sitzungen, mit ihren schmerzhaften Erlebnis in Kontakt zu treten. Sie werden sich der eigenen unbewussten Anteile bewusster, sie entwickeln Verständnis für Störungen und Probleme, sie werden lösungsorientierter denken, ihre eigenen Körpersymptome werden verständlicher und lassen nach, Konflikte und Beziehungen klären sich, sie können sich selbst besser verstehen und sich so selbst fried- und liebevoller entgegen treten. 

 

Der erste Schritt in der Traumatherapie ist eine optimale emotionale Autonomie herzustellen. Dies allein erfordert ca. 6-10 Sitzungen. Die Gesamtdauer der Therapie und die Anzahl der Sitzungen wird individuell festgelegt. In meiner Praxis biete ich diese Methode für Erwachsene an. 

 

STOFFWECHSELOPTIMIERUNG

Wie auch schon bei unseren Vorfahren reagiert unser Körper in gewissen Situationen mit Stress.

Früher sicherte das kurze Andauern von Stress das Überleben, z.B. die Flucht vor einem Raubtier.

Doch auch heute noch gibt es zahlreiche Auslöser, die das Gleiche bewirken und zwar ständig. Leistungsdruck, schlechtes Essen, Umweltgifte usw können zu vielen Beschwerden führen.

 

Symptome:

Körperliche Auffälligkeiten

z.B. Über- / Untergewicht, Kopfschmerzen, Migräne, Haarausfall, vorzeitige Alterung,  Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Verdauungsprobleme, Reizdarmsyndrom, Verstopfung, Durchfall, virale und bakterielle Infektionen, Pilzinfektionen, Autoimmunkrankheiten, Diabetes, Allergien, Neurodermitis, PMS, Regelbeschwerden, Myome, Zysten, Impotenz, unerfüllter Kinderwunsch

Emotionale Auffälligkeiten

z.B. Erschöpfung, Burn-Out, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Depressionen, Ängste, Gedankenkarrussel, Hochsensibilität, mangelnde Stressresistenz, Überforderung, Konzentrations- und Entwicklungsstörungen bei Kindern, AD(H)S, Schlafstörungen

 

Eine körperliche Balance und ein gesunder, vitaler Zustand sind essentiell für die Produktion und Verteilung von Energie. Durch einen funktionierenden Organismus kann, durch die gewonnene Energie Wachstum und Regeneration, Fortpflanzung, Fülle und Leichtigkeit stattfinden. Hierbei sind die Schlüsselfiguren der Stoffwechsel, welcher wie ein Motor alle biochemischen Vorgänge innerhalb der Zellen leistet und die Hormone, welche, wie Bote, Informationen  zwischen Organ und Gewebe senden. Alle Systeme brauchen Energie. Kommt es zu einem Mangel, werden Nährstoffe und Informationen nicht richtig übermittelt. Diese entstandenen Störungen im Hormonsystem führen zu einem fehlerhaften Stoffwechsel. Die Ursachen können unterschiedlich sein, wobei Stress, in jeder Form, der Hauptverantwortliche ist. Stress kann von außen (z.B. Diäten/Hunger, psychische Belastung, Kälte,… ) wie auch von innen (z.B. Ernährungsfehler, Nährstoffmangel, psychische Traumata und Blockaden,… ) entstehen. Doch Zellen benötigen trotz innerlichem und/oder äußerlichen Stress stets Energie. Diese wird im Stresszustand aus den Stresshormonen der Nebenniere (Östrogen, Kortison, Adrenalin) geholt. Allerdings verändern sich Aufgrund des Dauerauftreten der Stresshormone verschiedene körperliche Vorgänge und der Körper verbraucht noch mehr zusätzliche Nährstoffe. So werden alle Vorgänge, die nicht für das reine Überleben notwendig sind, runtergefahren. (z.B. Verdauung, Entgiftung, Haut, Haare, Nägel, Wundheilung, Fruchtbarkeit, innere Stärke,… ) Der ständige Einfluss der Stresshormone führt schlussendlich zur Erschöpfung der Nebenniere, das hormonelle Ungleichgewicht nimmt seinen Lauf.

 

Die regulative und ursachenbasierte Therapie des Hormonsystems, nach Katia Trost, steht für Regulation statt Substitution. Das bedeutet, der Körper kommt ohne die Einnahme von Hormonen wieder in sein hormonelles Gleichgewicht. Dabei werden die Zellen bei der eigenen Energieproduktion unterstützt. Die Basis dabei bietet die Haarmineralanalyse. Das Diagnostikverfahren der Haarmineralanalyse ermöglicht die Beurteilung des Stoffwechsels und der hormonellen Funktion. Sie gibt Auskunft über Mineralstoffe, Spurenelemente und Schwermetalle und deren Verhältnis miteinander. So ist es möglich, Mineralstoffe zu regulieren und den Stoffwechsel zu beeinflussen. 

Kern der Behandlungsmethode ist die Zufuhr von ausreichenden Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen in Form von Lebensmitteln und individueller Nahrungsergänzung (Nutritional Balancing). Die zusätzliche, spezifische Nährstoffergänzung ist, auf Grund der immer nährstoffärmeren Böden und der allgegenwärtigen Stressbelastung, notwendig. Zudem erfolgt eine ausgewogene Zufuhr von Eiweiß, Kohlenhydraten und Fetten. Des Weiteren werden Stressoren entlarvt und vermieden und psychische Blockaden und Traumata gelöst. 

Sie erhalten zu den Testergebnissen einen ausführlichen Therapieplan, Auskunft über Lebensmitteldiäten sowie Lifestyle-Tipps. 

Die Therapie zur Regulation und Optimierung der Hormone und des Stoffwechsels erfordert Disziplin und Geduld. Auf Grund von unbemerktem Entwickeln der Störungen oder davor fälschlich zugeordneten Ursachen der Symptome, kann es Monate bis Jahre dauern, bis das Therapieziel erreicht ist. Doch bei konsequenter Einhaltung des Therapieplans, kann bereits nach einigen Wochen eine Besserung des Zustandes wahrgenommen werden.

Diese Art von Therapie ist für alle Menschen (auch für Kinder), die eine Regulation des Hormonsystems und eine Revitalisierung des Körpers beabsichtigen. Dabei ist die Bereitschaft, Veränderungen und Maßnahmen umzusetzen und sich mit dem komplexen Behandlungskonzept auseinanderzusetzen, notwendig. Verantwortung für sich und seine Gefühle zu übernehmen, ist ebenfalls Voraussetzung für diese Behandlung.

 

Erfahrungsgemäß erfordert eine Balance des Hormonsystems und das nachhaltige Verschwinden der Symptome eine traumatherapeutische Begleitbehandlung.  

 

ENTWICKLUNGSFÖRDERUNG

Haben Sie sich jemals gefragt, warum Ihr Kind dieses oder jenes nicht kann? Vielleicht haben Sie das Gefühl, dass irgendetwas an Ihrem Kind nicht stimmt, aber Sie wissen nicht so genau was es ist. Sie rennen von Arzt zu Arzt, von Therapie zu Therapie. Ja schon… es hat sich vielleicht ein bisschen was geändert. Das Kind wird ja auch älter und entwickelt sich weiter. Aber so richtig geholfen hat das alles nicht…Viele Lern-, Verhaltens-, Bewegungs- und Wahrnehmungsproblemen bei Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen sind nur das Ende einer Kette. Die eigentlichen Ursachen bleiben oft unentdeckt.

 

Symptome:

Verhaltensauffälligkeiten 

z.B. auffällige Ängstlichkeit, ADHS, leichte Ablenkbarkeit, Konzentrationsschwäche, Aggressionen, Asperger Syndrom, motorische Unruhe, emotionale Anpassungsschwierigkeiten,

Bewegungs- und Haltungsauffälligkeiten

z.B. Gleichgewichtsprobleme, schlechte Koordination, Skolliose, schlechte Haltung, mangelnde Ausdauer,  Krabbeln auslassen, spätes Laufen lernen, Zehenspitzengang, Probleme in der Feinmotorik, Mitbewegen von Mund und Zunge beim Schreiben und Malen, Bettnässen

Wahrnehmungssauffälligkeiten

z.B. Hörprobleme, Überempfindlichkeit (emotionale Anforderungen, Geräusche, Licht), Hypersensibilität, Sprachschwierigkeiten

Auch im Erwachsenenalter können Symptome wie Ängstlichkeit, Zurückgezogenheit, Kontaktschwierigkeiten, Unruhe auftreten.

 

Im Zentrum der neuromotorischen Entwicklungsförderung stehen die frühkindlichen Reflexe. Das Kind wird mit einer Reihe von Reflexen geboren, die dem Überleben dienen und die Grundlage für eine normale Bewegungsentwicklung bilden. Somit spielen sie eine wichtige Rolle bei der Reifung des Nervensystems, der Sinne, des Gleichgewichts und der Koordination. Normalerweise werden diese Reflexe von einem höheren Teil des Gehirns gehemmt und umgewandelt. Durch unterschiedliche Auslöser wie z.B. Komplikationen in der Schwangerschaft schwierige Geburt, Kaiserschnitte u.v.m. ist die Umwandlung/Hemmung gestört und führt dazu, dass sie als störende Bewegungsimpulse bestehen bleiben. Somit wird die Ausreifung des Nervensystems mit seinen Funktionen geschwächt. Das kann man sich so vorstellen: Sie wollen einen geraden Strich zeichnen, doch sie werden immer wieder geschubst. So wird es auf Dauer anstrengend, diese Linie zu zeichnen, es entsteht Stress. Dieser Stress verhindert die grundlegende Wahrnehmung- und Verarbeitungsprozesse am Ausreifen. Trotz aller Anstrengung ist man nicht in der Lage, Leistungen zu erbringen, die dem Lebensalter entsprechen oder unser Schulsystem verlangt, wie lesen, schreiben, etc. Ziel des INPP Programmes ist es, dem Gehirn eine zweite Chance zur Reifung zu geben. Damit besteht die Möglichkeit, alle geistigen und emotionalen Prozesse zu entfalten. 

 

Wie bei allen anderen Therapien beginnt auch die INPP-Therapie mit einer Anamnese. Ergeben diese Hinweise auf einen euromotorische Unreife, wird ein ausführlicher Test durchgeführt. In 2-3 Stunden wird analysiert, welche Reflexe des Kindes noch aktiv sind. Für Kinder kann das langatmig und mit unter auch anstrengend sein. Daher ist dieser Test spielerisch und mit individuellen Pausen aufgebaut. In einem darauffolgenden Besprechungstermin werden die Ergebnisse und die Zusammenhänge erläutert. Außerdem bekommen die Eltern eine Einführung und eine sorgfältige Anleitung in das häusliche Übungsprogramm. Die Durchführung der Übungen erfolgt täglich zu Hause und dauert von 5 bis 15 Minuten. In regelmäßigen Abständen (6-8 Wochen) finden Kontrolltermine statt, bei denen durch erneutes Testen und im Gespräch mit Eltern und Kind der Entwicklungsstand überprüft und der Behandlungsplan angepasst wird. 

Die Therapie erstreckt sich über einen Zeitraum, vom ersten Test bis zum Abschluss, von ca 15-20 Monaten. Dies verlangt Eltern und Kind ein hohes Maß an Durchhaltevermögen und Willenskraft ab, doch man wird reich belohnt. Denn sind die Reflexe gelöst, sind dem Kind viele neue Wege geöffnet um sich ungestört entwickeln zu können.

Für die neuromotorische Entwicklungsförderung INPP gibt es keine wirkliche Altersgrenze. Ideal ist sie ab dem 5. Lebensalter, doch auch Erwachsene können durch das Übungsprogramm profitieren und unverarbeitete Reflexe ausleben und auflösen.